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Karo Müller gibt den Moskitos wohl einen Korb
Bericht aus SZ vom 10.05.2010 / T. Grim

10.05.2010, Wagner Ralf, Eigener Bericht

Handball-Regionalliga: DJK Marpingen verabschiedet sich mit einem 21:32 vom Heimpublikum
Im letzten Heimspiel der Saison verabschiedeten sich die Moskitos der DJK Marpingen mit einer 21:32-Niederlage von ihren Anhängern. Auch in Sachen Neuzugänge für die nächste Saison gibt es wenig Aussicht auf Erfolg.
Marpingen. Keine Überraschungen beim letzten Heimspiel der Regionalliga-Handballerinnen aus Marpingen: Gegen den Spitzenreiter 1. FSV Mainz 05 hatte die DJK nur wenig auszurichten und verlor am Ende klar mit elf Toren Unterschied: 21:32 (8:15).
Dabei begann das Spiel für die Heim-Mannschaft eigentlich ganz ordentlich: Marpingen startete schwungvoll in die Partie, überraschte Mainz mit seiner Zielstrebigkeit in Richtung Tor und führte nach sieben Minuten mit 4:1. Doch der Schwung der Marpinger, die nach zwölf Minuten noch mit 6:4 vorne lagen, hielt in etwa so lange an wie das Überraschungsmoment. Und schnell hatten sich die Gäste wieder ins Spiel gekämpft. Nach 17 Minuten stand es 7:6 für die Gäste, die nach der 13. Minute und bis zum Halbzeit-Signal nur noch zwei weitere Gegentreffer hinnehmen mussten. Wobei sich vor allem Torfrau Deborah Simon auszeichnete. „Die Torfrauen haben heute das Spiel entschieden. Die der Mainzer waren bärenstark, unsere hatten leider keinen guten Tag“, sagte Moskitos-Trainer Krzysztof Wroblewski nach dem Ende die Partie.
Allerdings sei dies alleine nicht entscheidend für die Niederlage gegen den stark aufspielenden Titelanwärter gewesen: „Insgesamt haben wir zu viele Fehler gemacht, vor allem waren wir beim Abschluss viel zu überhastet“, analysierte Wroblewski.
Nicht überhastet will Moskitos-Manager Reimund Klein beim Zusammenstellen der Mannschaft für die neue Saison agieren. „Es muss passen“, sagt Klein, der im Ringen um Karoline Müller gegen deren Heimatverein HSV Püttlingen wohl den Kürzeren ziehen wird. „Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, aber nach derzeitigem Stand wird sie nicht zu uns kommen.“ Die Kreisläuferin mit Bundesliga-Erfahrung ist nach absolviertem Anerkennungsjahr als Lehrerin auf der Suche nach einem Arbeitsplatz, „und wie es aussieht, konnte der HSV da mehr bewegen als wir. Was sehr schade ist, denn Karo ist eine echter Torjägerin“. tog
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